Wiesendangen – Elsau

Am 28. Januar 2020 mit Senioren unterwegs

Immer am letzten Dienstag in den Monaten Januar bis November ist eine kleine, aber in der Zahl beständige Gruppe von Senioren (Rentner) in den Kantonen Zürich, Thurgau und Schaffhausen unterwegs. Keine grosse Wanderungen. Wichtig ist das Zusammensein. Wir arbeiteten die Meisten bis 1998 in der gleichen Firma. Dieser Teil wurde dann aufgegeben und wir wurden in alle Winde verstreut. Das war der Anlass zur Gründung der Loki-Wandergruppe. Am Anfang waren vorallem ehemalige Mitarbeiter der Werkstatt in dieser Gruppe. Im Laufe der Jahre wurden schliesslich auch Mitarbeiter von der Technik und vom Verkauf aufgenommen. Die Wanderungen dauern jeweils etwa 1 1/2 bis zwei Stunden. Ziel ist ein Landrestaurant, das mit dem öffentlichen Verkehr erreicht werden kann. So können auch Nichtwanderer mit der Gruppe einen gemeinsamen Zvieri-Znacht geniessen.

Heute findet die erste Wanderung des Jahres 2020 statt. Wir treffen uns wie üblich zu Beginn des Nachmittags am Bahnhof Winterthur beim Stadttor. Wir fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn und Postauto) bis nach Wiesendangen – Hinterdorf.

Hier erwartet uns der Wanderleiter, teilt die Gruppen in Nichtwanderer, Kurz- und Langwanderer auf. Wir starten eine Viertelstunde nach zwei Uhr. Das Wetter ist etwas unbestimmt. Am Morgen lag ein heftiges Gewitter mit stürmischem Regen über der Region. Am Nachmittag werden wir wenigstens vom Regen verschont.

Die Gruppe Langwanderer hält sich vorerst in südlicher Richtung.

ELSAU
Bauernarbeit
ELSAU
Auch bearbeitet

Bald schon geht es ostwärts und dann abwechslungsweise süd- und ostwärts bis wir vor uns Schottikon (Gde. Elsau) sehen.

ELSAU
Schottikon
ELSAU
Schottikon – Zum Hoflädeli

Hier wenden wir uns nach Osten, durchqueren das Laubholz und sehen in einiger Distanz den Weiler Fulau. Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel: Restaurant Hirschen in Buch b. Wiesendangen. In der ehemaligen Scheune ist für unsere Gruppe gedeckt. Wir sind schliesslich 22 unserer Wandergruppe hier versammelt. Der heutige Wanderleiter hat kürzlich einen halbrunden Geburtstag gefeiert. Das ist Grund genug, dass er uns das Nachtessen offeriert. Wir sagen herzlichen Dank und geniessen das Essen. Zwischen 18 Uhr und 19 Uhr verlassen wir das gastliche Restaurant und kehren nach Hause zurück.

Besuch in Bischofszell

Bischofszell besitzt seit Mitte des 13. Jahrhunderts das Stadtrecht und war ein wichtiger Stützpunkt der Konstanzer Bischöfe gegen St. Gallen. Heute zählt sie rund 5900 Einwohner.[2 Seit 1956 ist Bischofszell Partnerstadt von Möhringen, einer früheren Kleinstadt an der Donau, die seit 1972 ein Stadtteil von Tuttlingen in Baden-Württemberg ist.

1987 erhielt Bischofszell den Wakkerpreis. 2005 wurde Bischofszell der Titel einer Rosenstadt im Kanton Thurgau zuerkannt.

BISCHOFSZELL
Rathaus Bischofszell

Silvesterchlausen

WIKIPEDIA schreibt dazu:

„Die Jahreswende wird in gewissen Gemeinden des Kantons Appenzell Ausserrhoden zweimal gefeiert, einmal nach dem gregorianischen Kalender am 31. Dezember und einmal nach dem julianischen Kalender am 13. Januar (Alter Silvester). An diesen Tagen ziehen die Silvesterkläuse mit ihren Schellen in Schuppeln (kleine Gruppen) singend und «zauernd» (einen Naturjodel singend) von Haus zu Haus, um ein gutes Jahr zu wünschen. Falls der 31. Dezember oder der 13. Januar auf einen Sonntag fällt, so wird am Vortag gefeiert.

Aufgrund ihres äusseren Erscheinungsbildes werden drei verschiedene Typen von Silvesterchläusen unterschieden; die Schöne (Schönen), die Schö-Wüeschte (Schön-Hässlichen) und die Wüeschte (Hässlichen).

  • Die Schöne haben kunstvoll und reich verzierte Kopfbedeckungen, sogenannte Hauben,[3] mit Szenen aus dem bäuerlichen Alltag, dem heimischen Brauchtum, dem Handwerk, spezielle Bauten, Sport, oder dem Familienleben, die in Handarbeit in hunderten von Freizeitstunden angefertigt werden. Sie tragen einer Tracht ähnliche Kleidung.
  • Die Schö-Wüeschte haben eine Kostümierung aus Tannenreisig, Moos und anderen Naturmaterialien und Kopfbedeckungen, die eine ähnliche Form derer der Schöne gleicht, aber mit Naturmaterialien verziert ist. Diese Zwischenform gibt es erst seit den 1960er-Jahren.[4]
  • Die Wüeschte tragen ein Kostüm aus den gleichen Materialien wie die Schö-Wüeschte, jedoch sind diese Kostüme viel grober und wuchtiger in ihrem Aussehen. Auf dem Kopf befindet sich bei den Wüeschte ein schön gearbeiteter Hut oder ein Helm, der ein wildes Erscheinen hat.“

Mehr Aufnahmen findet ihr im unten aufgeführten Link:

Bilder

Schöne
Brauchtum zum Jahresende (am alten und neuen Sylvester) in Teilen des Kanton Appenzell Ausserroden.

Hüttwilerseen

Über dem Mittelland liegt dichter Nebel. Nach den Festtagen hat man trotzdem das Bedürfnis, sich draussen etwas zu bewegen. Wir entscheiden uns für die Hüttwilerseen im Kanton Thurgau. Wir parkieren unser Auto bei der Badanstalt von Hüttwilen und wählen die Wanderung im Uhrzeigersinn. Bis jetzt wanderten wir immer in umgekehrter Richtung. Wir sind zwar in der gleichen Landschaft unterwegs und doch zeigt sich diese etwas anders. Glücklicherweise ist ein grosser Teil des Weges chaussierter Fahrweg. Sonst weicht man dem vorgesehen Wanderweg besser aus. Er ist teilweise recht nass und rutschig. Am nördlichen Ufer des Nussbaumersees machen wir einen kurzen Verpflegungshalt. Nach zwei einhalb Stunden und zehn Kilometern sind wir wieder beim Auto.

20191226-DSCN1030_edited_R
Hüttwilersee

20191226-DSCN1040-2_edited_R
Burgruine Helfenberg